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Ein Gespräch mit Claudia Schmölders bei Radio Bremen.
Thorsten Jantschek spricht mit der Kulturwissenschaftlerin Claudia Schmölders über die Physiognomik in Geschichte und Gegenwart, und warum wir bestimmten Menschen mit positiven oder negativen Vorurteilen begegnen. Produktion Radio Bremen 2008.
(Thorsten Jantschek, 22:22 Minuten, Sendung vom 11. August 2009)
Claudia Schmölders: Die Physiognomie Hitlers - Die Idee des verlorenen Gesichts (Interview mit Alexander Kluge vom 1.2.1999, dctp)
Radio/TV Auswahl
Gespräche mit Alexander Kluge / RadioEssays/ Die Aula
Interviews mit Alexander Kluge
NEWS & STORIES 10.06.2007
Schau mir in die Augen! / Der Siegeszug des Prinzips "Auf gleicher Augenhöhe"
TEN TO ELEVEN 06.09.2004
Auf den Flohmärkten des Geistes / Claudia Schmölders über den großen Dichter Heinrich Mann
Heinrich Mann, geboren 27 März 1871, Bruder von Thomas Mann, gehört zu den großen deutschen Romanerzählern. Bekannt
NEWS & STORIES 01.02.1999
Die Idee des "verlorenen Gesichts" / Physiognomie Hitlers
TEN TO ELEVEN 13.11.2000
Lebensläufe zu Zweit / Claudia Schmölders über Berühmte Liebespaare
TEN TO ELEVEN 02.04.2001
Das Vorurteil im Leibe / Claudia Schmölders über Physiognomik
NEWS & STORIES 01.02.1999
Die Idee des "verlorenen Gesichts" / Physiognomie Hitlers
TEN TO ELEVEN 29.07.1996
Vorurteil, Mord und Zigarre / Physiognomik im Ostkrieg 1941
NEWS & STORIES 13.05.1996
"Eines jeden Menschen Geschichte steht in seinem Gesichte" / Claudia Schmölders über Vorurteil und Menschenkenntnis in der Physiognomik
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Sendereihe RadioArt- Essay. Südwestrundfunk SWR 2.
Redaktion: Stefan Krass.
Frauen sprechen hören. Kleine Hörschule für das akustische Zeitalter.
23. März 2009, 22:05-23:00.
Die Stimme der Frau ist ein Phänomen. Wer danach googelt, wird schnell fündig. Doch viel zu oft landen die Treffer im deutschen google in einer metaphorischen Sackgasse. Dann geht es um die Frau und ihr „Stimm“-Recht oder um die Frau als verkörperte „Stimme“ der Weisheit oder der Liebe. Seltsam. Hat sie denn keine physische Stimme, oder kennt man sie nur aus der Oper oder aus dem CallCenter oder aus dem Geschrei zuhause? Auffällig selten, jedenfalls hierzulande, ist ihre ganz normale, ausdrucksvolle Stimme etwa im erzählenden Hörbuch zu hören oder gar Thema der Forschung. Dabei gibt es dazu regelrechte Kultur-, Literatur- und Kunstgeschichten und inzwischen sogar eine eigene Psychologie. Die Sendung versucht sich an einem Überblick und zugleich einer Hörschule.
Der Meteor von Tunguska. Über die Geokatastrophe vor hundert Jahren. 24. Juni 2008.
Am 30. Juni 1908 ereignete sich in Zentralsibirien, unweit der Steinigen Tunguska, eine der größten Explosionen der Menschheitsgeschichte, zehnmal stärker als die Atombombe von Hiroshima. 80 Millionen Bäume auf einem Areal von 2000 qkm wurden niedergedrückt und versengt, Vieh, Mensch und Häuser beschädigt, blendendes Licht leuchtete noch drei Tage lang. Die Seismografen registrierten das Geschehen weltweit, aber bis heute weiß man nicht, was dort wirklich geschah, denn es gibt keine Spuren eines zersprungenen Himmelskörpers. Hunderte von Hypothesen wurden erwogen und wieder verworfen, angefangen vom atomgetriebenen Raumschiff von Außerirdischen bis hin zur neuesten russischen These von einer vulkanischen Gaseruption. So wurde Tunguska mehr und mehr zur Jahrhundert-Imagination, in Science-Fiction ebenso wie in philosophischen Szenarien, die viel, wenn nicht alles über die Verwandlung des Himmels in physikalischen Weltraum verraten.
Die Gesichter der Dichter. 13. November 2007
Bildnisse von Dichtern und Dichterinnen gibt es seit mehr als zweitausend Jahren. Auch sie können ‚ganz normal’ aussehen, geschäftig, gesellig, frech und verspielt. Aber wollen wir sie als Gruppe oder als Typus wirklich so anschauen? Wünschen wir sie uns wirklich als Nachbarn, als Verwandte oder gar Geschwister, die sich dem Leben genauso hingeben wie wir, nur dass sie eben mehr oder minder nachdenklich darüber berichten oder sogar Gegen- und Unterwelten erfinden? Und wie sehen unsere jüngsten Autoren aus? In einer der letzten Ausgaben der Modezeitschrift Vanity Fair findet man Fotografien von zehn jungen deutschen Dichtern und Schriftstellern. Diese Fotos zeigen eine höchst charakteristische Verschiebung der Akzente. Die Autoren posieren wie lässige Dressmen in den Markenkleidern der Frühjahrskollektionen von Jil Sander, John Galliano, Givenchy oder Gucchi. Ist der Dichter nunmehr auf dem Podest des Zeitgeistes gelandet?
Das Jahrhundert des Kindes Oder Vom Abgrund der Generationen. 18. Dezember 2006.
Familienfotografien und Erinnerungsbücher bezeugen, dass die soziale Figuration des so genannten "Ganzen Hauses", sprich: die Koexistenz von Großeltern, Eltern, Kindern und Enkeln unter einem Dach mal einer gelebten Wirklichkeit entsprochen hat. Dabei liefert uns die europäische Ideengeschichte zugleich die schärfsten Gegner dieser Lebenswirklichkeit, als da sind: die Idee des Individuums, die Idee der Frauenemanzipation, die Idee der Klöster und der Universitäten, ja die Idee des Geistes überhaupt, die alle weder der Eltern noch der Kinder bedürfen, um zu existieren und reflektiert zu werden. Unter all diesen - gleichsam asozialen - Ideen sticht aber eine heraus: die Idee des Kindes und der Kindheit. Auffällig an ihr ist, dass sie zwar an die Existenz von Eltern und Großeltern appelliert, aber diese zugleich auch negiert und in den Schatten stellt. Kein Lebensalter ist in der abendländischen intellectual history derart verherrlicht und als eigengesetzlich anerkannt worden wie das des Kindes - und keines hat soviel Anlass gegeben, den Blick vom generationellen Vollbild auf den Ausschnitt der Kindheit zu lenken. Denn schließlich verbindet sich für uns in der Idee des Kindes die innigste Anbetung des Christen von einst mit der größten Hoffnung des Biologen von heute.
Jingle, Trailer, Klappentext. Zur Karriere einer Textsorte. 10. Juli 2006
Sie heißen Jingle, Trailer, Klappentext, aber auch Sound-Logo, Brand oder Mission statement. Gemeinsam ist ihnen der Charakter der Ankündigung, nicht nur im Rundfunk, auch im Fernsehen, im Kino, in den Verlagen, und ungeheuer vervielfacht inzwischen im Internet. Auch wenn die Medienarbeiter sie geradezu liebevoll differenzieren, geht es doch stets um dieselbe mehr oder minder zirkusmäßige Ansage einer Kulturleistung. Ankündigungen leben vom Zauber des Anfangs. Da wir alle den Anfang mehr lieben als das böse oder auch nur dicke Ende, ziehen Ankündigungen oft alles Interesse auf sich, je lauter und greller sie sind. Schon beherrschen sie unsere Lebenswelt in ganz ungeahntem Ausmaß. Der Literaturwissenschaftler Gérard Genette hat die Theorie dafür bereitgestellt.
Der unheimlich beseelte Raum. Eine Gefühlsgeschichte der Bibliothek.
21. März 2005
An Europa lieben lernen. Zur politischen Geschichte eines Gefühls.
19. April 2004
Vertrauen ist besser. Über eine Leerstelle der Risikogesellschaft.
10. März 2003.
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Die AULA. Eine Sendereihe des Südwestrundfunks 2.
Sonntags 8:30 bis 9:00 Redaktion: Ralf Caspary
„Was sagt uns ein Gesicht?“
25. Mai 2008, 8:30 SWR2
„Brauchen wir eine Nationale Portraitgalerie?“
18. Juni 2006, 8:30 SWR2
“Welche Gabel nehme ich jetzt? -Die Wiederkehr der Höflichkeit”
18. September 2005, 8.30 Uhr, SWR2
„Über Helmuth Plessner“
29. April 2001, 8:30 SWR2
„Fonen, Faxen, Chatten usw.“
18. Juni 2000, 8:30 Ihr SWR2“
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